Du, der es allen Mädchen in Äug und Herz geschrieben,
Dass sie die Wunden ehren und den Plunder lieben,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du Leuchte der Erfinder und Stütze der Bedrängten,
Beichtvater der Verschwörer und Tröster der Gehenkten,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Wahlvater derer, die Gottvater angeklagt
Und zornig aus dem irdischen Paradies verjagt,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Dass sie die Wunden ehren und den Plunder lieben,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du Leuchte der Erfinder und Stütze der Bedrängten,
Beichtvater der Verschwörer und Tröster der Gehenkten,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Wahlvater derer, die Gottvater angeklagt
Und zornig aus dem irdischen Paradies verjagt,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Nun sind wir Weltfreier, Weltwanderer,
Der Herkunft gedenk.
Wir lieben den Tod, denn nur er ist
Wahrhaftig, weil einzig der Sinn
Des Lebens in ihm und Gewähr ist
Für die Seele: ich war und ich bin..
Du formtest sie selber zum Spiegel
Der Welt als ein zeitloses Pfand
Der Schönheit - das brennende Siegel
In Salomos Hand.
Du kamest zur Eva als Schlange
Du bliesest als Pan die Syrinx,
Du sangst im Sirenengesange,
Du gabst uns das Rätsel der Sphynx.
Wir lösten es nicht, es verschweigt sich
Der Herkunft gedenk.
Wir lieben den Tod, denn nur er ist
Wahrhaftig, weil einzig der Sinn
Des Lebens in ihm und Gewähr ist
Für die Seele: ich war und ich bin..
Du formtest sie selber zum Spiegel
Der Welt als ein zeitloses Pfand
Der Schönheit - das brennende Siegel
In Salomos Hand.
Du kamest zur Eva als Schlange
Du bliesest als Pan die Syrinx,
Du sangst im Sirenengesange,
Du gabst uns das Rätsel der Sphynx.
Wir lösten es nicht, es verschweigt sich
Wir alle sind Töchter und Söhne
Vor Dir, Du verliehst uns den Tod;
Wir danken Dir, König, verwöhne
Uns nicht so mit Liebe und Not!
Was wären wir ohne Dich - Träume
Der Götter, nicht hier und nicht dort,
Ergossen durch endlose Räume,
Nur Schatten vom Wort.
Im Seelenmeer flutend, so viel nicht
Als Schemen, noch ärmer als blind,
Hättest Du uns das flackernde Ziel nicht
Erhöht und gemacht, dass wir sind.
Das kam uns von Dir, Fürst - kein Andrer
Als Du gab uns dieses Geschenk,
Vor Dir, Du verliehst uns den Tod;
Wir danken Dir, König, verwöhne
Uns nicht so mit Liebe und Not!
Was wären wir ohne Dich - Träume
Der Götter, nicht hier und nicht dort,
Ergossen durch endlose Räume,
Nur Schatten vom Wort.
Im Seelenmeer flutend, so viel nicht
Als Schemen, noch ärmer als blind,
Hättest Du uns das flackernde Ziel nicht
Erhöht und gemacht, dass wir sind.
Das kam uns von Dir, Fürst - kein Andrer
Als Du gab uns dieses Geschenk,
Im Namen des großen Gottes Satan trete ich vor den Altar des infernalen Herrn. Vor ihn, der uns Freude bringt. Zu ihm, der die Erde regiert. Zeige uns Deine Macht, Satan, und sende uns Deine Wohltätigkeit. Satan, erhöre mich, lasst meinen Ruf zu dir gelangen. Ruhm für den infernalen Herrn, dem irdischen Leben und der Stärke des Menschen.
Solange noch Du in uns brennst,
So lang lebt auch sie noch und zeigt sich
Als Mittagsgespenst.
Ich denke zurück an all jene
Gelobten Gestalten von eh,
An alles vor Zeiten Geschehne
Durch Dich auf dem Land und zur See,
An Halbgötter, die sich beim Baden
Den Töchtern der Menschen gesellt
In Grotten an Muschelgestaden
Der erstlichen Welt.
Und früher, noch früher: Lemurien,
Von dem uns die Sage erzählt,
Garten Eden, wo noch keine Furien
Die Seelen gejagt und gequält.
So lang lebt auch sie noch und zeigt sich
Als Mittagsgespenst.
Ich denke zurück an all jene
Gelobten Gestalten von eh,
An alles vor Zeiten Geschehne
Durch Dich auf dem Land und zur See,
An Halbgötter, die sich beim Baden
Den Töchtern der Menschen gesellt
In Grotten an Muschelgestaden
Der erstlichen Welt.
Und früher, noch früher: Lemurien,
Von dem uns die Sage erzählt,
Garten Eden, wo noch keine Furien
Die Seelen gejagt und gequält.
Du, der bei dem Geächteten jenen Blick entflammt,
Womit er alles Volk rings ums Schafott verdammt,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du, der du weißt, wo in der geizigen Erde Falten
Die Edelsteine ruhn, die Gott uns vorenthalten,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du, dessen klare Augen den Grund gesehen haben,
Wo alle Arten von Metallen sind begraben,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Womit er alles Volk rings ums Schafott verdammt,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du, der du weißt, wo in der geizigen Erde Falten
Die Edelsteine ruhn, die Gott uns vorenthalten,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du, dessen klare Augen den Grund gesehen haben,
Wo alle Arten von Metallen sind begraben,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Du, der du aller Engel schönster, klügster Geist,
Gott, den das Los verriet und welchen niemand preist,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
O Fürst in der Verbannung, dem man Unrecht tat,
Und der, besiegt, sich stärker noch erhoben hat,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Allwissender, der alles Verborgene durchschaut,
Du großer König, Heiler, dem Menschenangst vertraut,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Gott, den das Los verriet und welchen niemand preist,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
O Fürst in der Verbannung, dem man Unrecht tat,
Und der, besiegt, sich stärker noch erhoben hat,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!
Allwissender, der alles Verborgene durchschaut,
Du großer König, Heiler, dem Menschenangst vertraut,
O Satan, sei mir gnädig in meiner tiefen Not!

